Lehrplanbezug
Diese Aktivität kann in Bildungseinrichtungen sowohl auf der oberen Grundschulebene (für Schüler*innen ab 10 Jahren) als auch in der gesamten weiterführenden Schule integriert werden und kann mit dem Unterricht verschiedener naturwissenschaftlicher Fächer verbunden werden, einschließlich Biologie, Physik, Geographie, Chemie und Mathematik.
Über die Aktivität
Schüler*innen dabei zu helfen, ein wissenschaftliches Phänomen zu verstehen, ihr Interesse zu wecken und prägnant zu sein. Scheuen Sie sich nicht, frische Perspektiven oder innovative Methoden einzuführen, auch wenn sie für die Schüler*innen neu sind. Bei der Behandlung neuer oder komplexer Konzepte kann das Bereitstellen einer Vielfalt von Lernerfahrungen das Denken der Schüler*innen herausfordern. Kritische Reflexion fördern.
Ein effektiver Weg, dies zu tun, ist mit weniger offensichtlichen Filmauswahlen, um einzigartige visuelle und narrative Darstellungen zu präsentieren und abstrakte oder schwierige wissenschaftliche Konzepte greifbarer und verständlicher zu machen. Durch die Einführung wissenschaftlicher Ideen auf neuartige und ansprechende Weise helfen Filme den Schüler*innen, das Material aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und ihr Verständnis zu stärken.
Die Verwendung unbekannter Filme kann auch Neugier wecken und kritisches Denken fördern, indem sie Schüler*innen ermutigt, Informationen zu hinterfragen, zu analysieren und darüber zu reflektieren. Visuelles Storytelling ermöglicht eine emotionale Verbindung mit dem Inhalt und schafft eine ansprechendere und einprägsamere Lernerfahrung.
Filme können auch die Entwicklung neuer Unterrichtsstrategien unterstützen. Ihre Anwendung hilft sowohl Pädagog*innen als auch Schüler*innen, das Verständnis zu verbessern, und trägt letztendlich zu effektiveren naturwissenschaftlichen Lern- und Lehrpraktiken bei.
Durch die Erweiterung Ihres Ressourcenpools – wie unbekannte Filme – können Sie Schüler*innen dazu inspirieren, wissenschaftliche Phänomene mit tieferer Neugier und Engagement zu erforschen.
Was Teilnehmende erhalten
- a deeper dive into science: Visual storytelling helps clarify difficult scientific phenomena.
- more curiosity and critical thinking: Seeing scientific ideas from multiple perspectives makes them more understandable.
- enhanced engagement: Movies captivate students‘ attention, improving retention and making learning more interactive.
- media literacy: Evaluating the accuracy and representation of scientific content in films helps develop critical media literacy skills.
- collaborative learning: Group discussions and peer sharing promote teamwork and help understand the material.
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Was Pädagog*innen erhalten
- Kunst und Wissenschaft verbinden: Pädagog*innen können ihren Unterricht verbessern, indem sie kreative Künste mit wissenschaftlichen Prinzipien verbinden und einen interdisziplinären Ansatz fördern.
- verbesserte Unterrichtswerkzeuge: Die Verwendung neuer Filmressourcen belebt Unterrichtsmethoden und macht Lektionen dynamischer und ansprechender.
- verbesserte Schüler*innen-Beteiligung: Visuelles Storytelling hält die Aufmerksamkeit der Schüler*innen und bietet eine interaktive Klassenzimmererfahrung.
- tiefere Einsichten für Schüler*innen: Filme regen kritisches Denken an und helfen Schüler*innen, komplexe Themen zu verstehen und an bedeutungsvollen Diskussionen teilzunehmen.
- breitere Unterrichtsperspektiven: Lehrer*innen können neue Wege ausprobieren, über Wissenschaft zu sprechen, und ihr Unterrichtswerkzeug erweitern.
- stärkere Schüler*innen-Lehrer*innen-Verbindung: Engagierte Schüler*innen sind begieriger zu partizipieren, was die Klassenzimmer- und Lehrer*innen-Schüler*innen-Dynamik verbessert.
- persönliches Wachstum: Neue Methodologien halten das Unterrichten frisch und öffnen Türen für Kreativität und berufliche Entwicklung.
- Verbindung mit gleichgesinnten Pädagog*innen: Netzwerke mit Kolleg*innen aus dem ganzen Land aufbauen.
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Ressourcen
Anforderungen an den Veranstaltungsort
- ein Computer (für den Zugang zu Filmen, die Erstellung von Materialien, Online-Meetings)
- Internetzugang (für Beratungen und Evaluationen)
- Zugang zu Filmarchiven (für die Erkundung klassischer und zeitgenössischer Filme)
- eine Toolbox (eine Ressource, um Pädagog*innen bei der Entwicklung relevanter Aktivitäten basierend auf den ausgewählten Filmen zu helfen)
Technik
- a projector
- proper audio setup
- a computer or tablet with internet access (for films and research)
Materialien
- colour pencils and pens, graphite pencils, erasers, sharpener, felt tip pens, crayons
- rulers, scissors, glue
- paper and notepads for activities
Schritt für Schritt
Vorbereitung
(1–2 Monate)
(1–2 Monate)
- Ihre Filme auswählen: Eine Liste von 1–15 Filmen kuratieren, die wissenschaftliche Konzepte effektiv veranschaulichen. Natur- oder Wissenschaftsdokumentationen vermeiden: nach visuell beeindruckenden Spielfilmen, Animationen oder experimentellen Filmen suchen, die wissenschaftliche Prinzipien hervorheben. Sie sollten relativ kurz sein oder Szenen enthalten, die für Bildungszwecke ausgeschnitten werden können.
- Mit Pädagog*innen zusammenarbeiten: Naturwissenschaftspädagog*innen (Biologie, Physik, Geographie, Chemie) zur Teilnahme an der Entwicklung von Bildungsmaterialien basierend auf den Filmen gewinnen. Sie bitten, Fragen und Aufgaben für jeden Film zu erstellen, aber offen für Anpassungen an verschiedene Kontexte oder akademische Niveaus zu bleiben.
- Beratungssitzungen: 2–3 Beratungen mit teilnehmenden Pädagog*innen organisieren (Anrufe, Videoanrufe). Während dieser Sitzungen Ihre Erwartungen klären und Unterstützung anbieten. Erklären, wie die Materialien aussehen sollten.
- Materialien erstellen: Lehrer*innen entwickeln Bildungsmaterialien passend zur Filmauswahl. Dies umfasst eine Analyse darüber, wie die Filme wissenschaftliche Phänomene darstellen, und die Übersetzung der Konzepte in Fragen oder Aktivitäten. Einen Zeitrahmen von 2–4 Wochen für die Fertigstellung der Materialien festlegen und dabei optionale Beratungen anbieten.
Durchführung
(1–3 Monate)
(1–3 Monate)
- Materialien testen und mit Pädagog*innen zusammenarbeiten: Sobald die Materialien fertig sind, weitere Pädagog*innen zu Klassenzimmer-Testläufen einladen. Feedback sammeln, wie gut die Filme für die Erklärung wissenschaftlicher Konzepte funktionierten und wie die Materialien die Schüler*innen-Beteiligung förderten.
Zeitplan für die Umsetzung:
a. Erstes Online-Meeting (1–3 Std.)
b. Testphase
c. Nachfolgendes Online-Meeting (1–3 Std.) - Erstes Gruppentreffen: Mit Pädagog*innen besprechen, wie sie die Materialien zu verwenden planen. Zu behandelnde Themen:
Welche Altersgruppen und Klassengrößen werden die Materialien verwenden?
Welche Lehrmethoden werden eingesetzt (z. B. Gruppenarbeit, Einzelaufgaben)?
Haben Pädagog*innen bereits Filme im Klassenzimmer verwendet? Falls ja, wie wurden sie in den Unterricht integriert, und handelten sie von Wissenschaft? - Zweites Gruppentreffen (Nach dem Test): Nachdem Pädagog*innen die Materialien getestet haben, ein Follow-up-Meeting abhalten, um Erkenntnisse zu sammeln. Diskussionspunkte sollten umfassen:
Wie reagierten die Schüler*innen auf die Filme?
Beteiligten sich die Schüler*innen an den Materialien?
Wie effektiv waren die Aufgaben/Fragen beim Verständnis wissenschaftlicher Konzepte?
Kurze Berichte von Pädagog*innen anfordern, wie sie die Materialien zur Einführung neuer Themen oder Wiederholung bestehender verwendeten und ob die Materialien tieferes Engagement auslösten.
Evaluation
(2–4 Std.)
(2–4 Std.)
- Einen abschließenden hybriden Workshop oder eine Konferenz organisieren, um den gesamten Prozess zu evaluieren. Lehrer*innen können ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge teilen. Über die Wirksamkeit der Filmintegration in den Lehrplan reflektieren und wie sie für zukünftige Nutzung verbessert werden kann.
- Feedback durch Umfragen oder individuelle Beratungen mit Lehrer*innen sammeln, um zu bewerten, wie gut die Filme und Materialien ihre Bildungsziele und Unterrichtsbedürfnisse erfüllten.
- Einen Bericht über die Workshop-Ergebnisse erstellen. Dies könnte Feedback, Fallstudien erfolgreicher Durchläufe und Tipps für zukünftige Workshop-Iterationen umfassen.
Filme zum Anschauen
Berlin - Die Sinfonie der Großstadt
Walter Ruttman
Deutschland
1927
72'
Short Cuts - Das freche Mädchen von Claude Miller
Eugen Boitsov
Frankreich
2017
2'
Für alle zugänglich machen
- inklusives Design: Verschiedene Lernbedürfnisse berücksichtigen und Audiobeschreibungen oder großgedruckte Ressourcen anbieten. Alternative Formate (wie Untertitel für Videos) sind inklusiver.
- Sprachunterstützung: Materialien in mehreren Sprachen bereitstellen, um den Workshop für Nicht-Muttersprachler*innen der Hauptsprache zugänglich zu machen.
- hybride Formate: Das Anbieten sowohl persönlicher als auch virtueller Formate stellt sicher, dass Lehrer*innen aus verschiedenen Orten teilnehmen können und erhöht die Reichweite des Programms.
- flexible Terminplanung: Pädagog*innen sind beschäftigte Menschen. Workshops außerhalb der Stoßzeiten oder in kürzeren, modularen Formaten anbieten, wie außerschulische Sitzungen oder während Schulferien.
- interaktive Tools: Interaktive Online-Tools ausprobieren, die es Teilnehmenden ermöglichen, ihre Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und Feedback von Kolleg*innen zu bekommen, auch in einer virtuellen Umgebung.
Gedanken und Erfahrung
FÜR ORGANISATIONEN
Was Organisationen erhalten
- Gemeinschaftsengagement: Der Workshop stärkt Verbindungen zu Schulen, Lehrer*innen und Institutionen, schafft ein Gemeinschaftsgefühl und positioniert die Organisation als Führungskraft in innovativer Bildung.
- Bildungsauswirkung: Lehrer*innen lernen neue Wege, komplexe Themen zu präsentieren, was das Verständnis und die Beteiligung der Schüler*innen verbessert.
- Networking und Zusammenarbeit: Die Veranstaltung ermutigt zu Partnerschaften mit Schulen, Museen und Kulturgruppen, öffnet Türen für zukünftige Zusammenarbeiten und erweitert die Reichweite.
- Ressourcenentwicklung: Das Erstellen und Testen von Bildungsmaterialien während des Workshops ermöglicht es Organisationen, wertvolle Ressourcen für breiteren Bildungsgebrauch zu entwickeln.
Teamanforderungen
- 1 Workshop-Leiter*in mit Hintergrund in klassischen Filmen, Pädagogik und/oder Wissenschaft, um die Online-Workshops und die Konferenz zu leiten und mit den Lehrer*innen in Kontakt zu bleiben
- 1 Koordinator*in, um Online-Meetings zu planen, mit den Lehrer*innen in Kontakt zu bleiben, gemeinsame Ordner für Bildungsmaterialien, Feedback, eingehende und ausgehende Dokumente einzurichten
- 1 Techniker*in für die hybride Konferenz
Finanzierungstipps
- Zuschüsse: Staatliche oder private Finanzierung für Bildung, Wissenschaft und Kunst suchen – viele unterstützen innovative Bildungsinitiativen;
- Sponsoring: Sponsoren ansprechen, die mit Wissenschaft, Film oder Bildung ausgerichtet sind – besonders die, die auf Öffentlichkeitsarbeit fokussiert sind;
- Zusammenarbeiten: Mit Schulen, Universitäten oder Museen für gemeinsame Finanzierung, Veranstaltungsorte oder Sachleistungen kooperieren.
Werbetipps
- soziale Medien: Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn nutzen, um Vorschauen, Testimonials und wichtige Inhalte zu teilen.
- Newsletter: Schulen und Pädagog*innen E-Mails mit Updates zu Workshop-Vorteilen und Registrierungsinformationen senden.
- Presse: Lokale und bildungsfokussierte Medien für Berichterstattung über die Veranstaltung kontaktieren.
- eine eigene Website: Eine klare Landingpage mit Workshop-Details und Anmeldelinks erstellen.
- Mundpropaganda: Teilnehmende ermutigen, ihre Erfahrungen zu teilen – persönliche Tipps bringen viel.
Ihr Publikum finden
- Pädagog*innen und Schulen: Fokus auf Naturwissenschaftslehrer*innen, die frische, ansprechende Unterrichtsmethoden suchen. Schulen, die Technik oder berufliche Entwicklung unterstützen, könnten besonders interessiert sein.
- Wissenschafts- und Filmgemeinschaften: Naturwissenschaftspädagog*innen, Fans visueller Künste und Filmstudiengruppen erreichen. Erwägen Sie, Museen, Wissenschaftszentren und Festivals anzusprechen.
- Eltern und Verwalter*innen: Eltern und Schulleiter*innen einbinden, die an neuen Unterrichtsstrategien und verbesserten Programmen interessiert sind.
- Hochschuleinrichtungen: Universitäten mit Film-, Wissenschafts- oder Bildungsabteilungen möchten möglicherweise teilnehmen, beitragen oder besuchen – besonders die, die auf interdisziplinäre Forschung fokussiert sind.












