Lehrplanbezug
Art and Culture: Art and Film Education
- understanding the content of visual, film art, and audiovisual works and culture
- support self-actualisation, the perception of visual art, and understanding the creative process
Personal and Social Education: Personal, Social, and Ethical Development
- develop social and emotional skills and good interpersonal relationships
- support self-discovery
Civic Studies: Society and the Self
- develop knowledge of historical, social, and cultural aspects of people’s lives in their diversity, variability, and interconnectedness
Über die Aktivität
Diese einzigartige Bildungsveranstaltung führt junge Teilnehmende in die Kunst des Filmemachens ein. Der Workshop konzentriert sich auf Kreativität, Zusammenarbeit und praktisches Lernen unter der Anleitung von professionellen Mentor*innen. Er führt die Teilnehmenden durch den Prozess der Erstellung eines Kurzfilms – von der Konzeption bis zur Fertigstellung. Dabei werden sie die ganze Bandbreite der Emotionen erleben, die mit kreativer Zusammenarbeit einhergehen. Der Workshop verspricht keinen reibungslosen oder einfachen Ablauf; vielmehr bietet er eine Reihe von Grundwerten, die sowohl den Inhalt des Workshops als auch den Ansatz für Lehren und Lernen prägen.
Der Workshop fördert nachhaltiges Filmemachen und ermutigt die Teilnehmenden, während des gesamten Filmproduktionsprozesses auf ihren ökologischen Fußabdruck zu achten. Ob es darum geht, zu überlegen, wie man Abfall am Set reduziert, umweltfreundliche Entscheidungen bei Drehorten und Materialien zu treffen oder Umweltbewusstsein in ihre Geschichten einzuweben – die Teilnehmenden lernen, als Filmemacher*innen über ihre Auswirkungen auf den Planeten nachzudenken.
Informationen über die Workshop-Gebühr und was inbegriffen ist, finden Sie unter nuff.no/workshop.
Was Teilnehmende erhalten
- kreatives Wachstum
- kollaboratives Lernen
- Entwicklung technischer und sozialer Kompetenzen
- die Erfahrung, einen komplexen kreativen Prozess durchgearbeitet zu haben
- persönliche und kreative Erkenntnisse
- kreative Zusammenarbeit
- Resilienz entwickeln
- Teamarbeit
- Problemlösungskompetenzen
- prozessorientierter Ansatz
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Was Pädagog*innen erhalten
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Ressourcen
Anforderungen an den Veranstaltungsort
- a <b>cinema</b>: with a bit of imagination, any venue can become a makeshift cinema
- a dedicated space for workshops
- an area for refreshments or snacks
- a support space for workshop tutors
Technik
- screening equipment (if unavailable, try reaching out to a local cinema or civic centre that might have equipment to lend)
- laptops with editing software (e.g., CapCut, DaVinci Resolve)
- USB flash drives
Materialien
- films for screening
- various workshop materials, such as videos for editing practice, storyboard templates, writing tools
Schritt für Schritt
Durchführung
(6 Tage)
(6 Tage)
- Tag Eins: Orientierung und Teambuilding
Ein Gemeinschaftsgefühl schaffen, Teilnehmende den Mentor*innen vorstellen und eine Gruppendynamik etablieren. Schwerpunkt auf Vorstellungen, Verteilung von Geschenktüten, gemeinsames Abendessen zur Förderung des Kennenlernens, Teambildung und Mentor*innen-Zuteilung. Die Teilnehmenden werden in Gruppen mit maximal 4–6 Personen pro Gruppe aufgeteilt. Es gibt normalerweise 5 bis 6 Gruppen. Jede Gruppe wird eine*n professionelle*n Filmemacher*in aus der Filmindustrie als Mentor*in haben. - Tag Zwei: Inspiration und Konzeptualisierung
Kreatives Denken fördern, Ideen anstoßen und die Teilnehmenden in die Stadt oder das Dorf einführen, wo der Workshop stattfindet: zum Beispiel rausgehen und eine informelle Networking- und Teambuilding-Session abhalten sowie Masterclasses unter der Leitung von Mentor*innen, die sich auf Storytelling, Brainstorming-Techniken und Filmemachen-Grundlagen konzentrieren. Erste Drehbuchschreibsitzungen können am Nachmittag stattfinden. - Tag Drei: Pitching und Drehbuch-Feinschliff
Filmkonzepte entwickeln, professionelles Feedback erhalten und Geschichtsideen verfeinern. Am Abend eine Drehbuch-Pitch-Veranstaltung organisieren, bei der jedes Team sein Filmkonzept präsentiert. Mentor*innen und Gleichgesinnte geben Live-Feedback. Basierend auf diesem Feedback wird das Drehbuch verfeinert, um eine klare narrative Richtung zu gewährleisten. - Tage 4 und 5: Produktion
Die Filmproduktion findet durch eine Kombination aus Teamarbeit, Kreativität und technischen Fertigkeiten statt. Schwerpunkt auf Aktivitäten wie intensive Arbeit an der Drehbuchfertigstellung, Produktionsplanung, Drehen und Sounddesign. Teams arbeiten unter der Anleitung ihrer Mentor*innen zusammen und rotieren bei Bedarf durch verschiedene Rollen, um ein umfassendes Verständnis für jeden Aspekt der Produktion zu entwickeln. Mentor*innen geben tägliches Feedback und ermutigen zu Problemlösung und Anpassungsfähigkeit am Set. - Tag Sechs: Schnitt und Musik
Den Postproduktionsprozess abschließen und Filme für die finale Vorführung vorbereiten. Teams konzentrieren sich auf Schnitt, Tonmischung und Fertigstellung ihrer Projekte mit Hilfe der Mentor*innen. Die Musikkomposition oder -auswahl wird finalisiert. Letzte Feinarbeiten werden vorgenommen, um sicherzustellen, dass der Film bis 10 Uhr am Freitag zur Einreichung bereit ist.
Evaluation
(1 Tag)
(1 Tag)
Finale Vorführungen und Reflexion
Das Ziel des siebten Workshop-Tages ist es, die Arbeit der Teilnehmenden zu feiern, zur Reflexion zu ermutigen und öffentliche Anerkennung zu bieten. Organisieren Sie eine öffentliche Vorführung aller Workshop-Filme. Jede Gruppe nimmt an einer kurzen Fragerunde teil, reflektiert ihre Erfahrungen und beantwortet Fragen des Publikums. Dann können Sie eine Abschlusszeremonie und Feier der Leistungen der Teilnehmenden organisieren.
Filme zum Anschauen
My Name is Edgar and I Have a Cow
Filip Diviak
Czech Republic, Slovakia
2023
7 mins
Für alle zugänglich machen
- Vielfalt
Der Workshop feiert Vielfalt und bringt Teilnehmende aus der ganzen Welt zusammen, um Geschichten aus verschiedenen kulturellen, sozialen und persönlichen Hintergründen zu teilen. Dieser internationale Fokus bereichert nicht nur die Erfahrung der Teilnehmenden, sondern bereitet sie auch auf die Zukunft des Filmemachens vor, in der grenzüberschreitende Zusammenarbeit zunehmend wichtig wird. - Inklusivität
Inklusivität steht im Zentrum des Workshops, mit starkem Schwerpunkt darauf, ein sicheres, unterstützendes und einladendes Umfeld für alle Beteiligten zu schaffen. Spezifische Schwerpunktbereiche umfassen Bewusstsein für Geschlechtsidentität, aktive Freundlichkeit und Fürsorge, Bewusstsein für mentale Gesundheit und Bewusstsein für Umweltauswirkungen. Alle Teilnehmenden werden ermutigt, Geschlechterdynamiken zu erkunden und sich ihrer Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Förderung von Gleichberechtigung bewusst zu sein. Der Workshop ist so konzipiert, dass er alle Geschlechtsidentitäten einbezieht und sicherstellt, dass sich jede*r Einzelne respektiert und wertgeschätzt fühlt. Die Atmosphäre ist geprägt von gegenseitiger Unterstützung und Freundlichkeit. Teammitglieder, Mentor*innen und Mitarbeitende werden ermutigt, aktiv für das Wohlbefinden der anderen zu sorgen, um das Umfeld kollaborativ und positiv zu halten. Das Filmemachen, insbesondere unter Zeitdruck, kann sehr intensiv sein, und der Workshop sollte während der gesamten Dauer ein Ort der Mitmenschlichkeit bleiben. - Prozessorientierter Ansatz
Während die finale Filmvorführung ein aufregender Höhepunkt ist, betont der Workshop den kreativen Prozess und nicht nur das fertige Produkt. Die Teilnehmenden werden ermutigt, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen, wobei die Mentor*innen betonen, dass der Weg genauso wichtig ist wie das Ergebnis. Deshalb ist keine vorherige professionelle Filmemachen-Erfahrung erforderlich. Die Teilnehmenden bewerben sich über einen Fragebogen und werden basierend auf ihrer Begeisterung für Film ausgewählt, wobei selbst minimale Erfahrung – wie das Drehen eines Kurzfilms mit dem Handy oder die Beteiligung an einem Schulprojekt – ausreicht. Diese Mischung aus Fähigkeitsniveaus stellt sicher, dass alle Teilnehmenden einen sinnvollen Beitrag zu ihrem Team leisten und gleichzeitig von anderen lernen.
Gedanken und Erfahrung
FÜR ORGANISATIONEN
Was Organisationen erhalten
- strengthen your specialised platform for youth film education;
- increase awareness of the value of audiovisual literacy;
- use films created by participants as examples in future workshops or educational programmes.
Teamanforderungen
- coordinator
- programmer
- technician
- PR and Social Media Specialist
Finanzierungstipps
- internal resources
- grants and subsidies, e.g., Czech Ministry of Culture, local municipalities, EU programmes, foundations and non-profit organizations
- sponsors and corporate partnerships
- collaboration with municipalities
- crowdfunding campaigns
Werbetipps
- Use social media platforms, such as Facebook, Instagram, and TikTok. Use visually appealing content for online promotion, with short videos from previous workshops, short clips from the films or behind-the-scenes fun facts that would appeal to young audiences.
- Engage parents by emphasising the program’s value in developing children’s critical thinking and creative skills.
- Highlight the educational value to teachers and school principals. It is essential to establish direct contact with them and create promotional materials that clearly demonstrate how the project enhances students’ learning experience.
- Partner with community centres, film festivals, and interest groups.
- Reach out to participants in various regions to ensure greater diversity and foster an exchange of opinions.
Ihr Publikum finden
Participants don’t need prior filmmaking experience but should enjoy the film medium and a be willing to engage in creative and analytical activities. The project day can be organised in two formats based on focus and target group:
In schools:
- Work with an entire class or selected students within a specific age group.
- Motivate students and other teachers to get involved in the project day.
- Include preliminary activities related to art (e.g., literature, art class) and connect them to the film project day.
As an extracurricular activity:
- Select participants through an open call that prioritises applications from passionate film enthusiasts. The open call can involve sections such as headline and subtitle, target group, what the participants can expect, why they want to participate, date and location of the event and information about registration.


