for educators

for organization

GESCHICHTENERZÄHLEN IN BILDERN

Zeitplan

30 Min.

6 Std.

30 Min.

Anzahl der Teilnehmenden

10

Schlagwörter

Erstellt von

Timotej Mikloš (Autor)
Róbert Rampáček (Cutter)

FÜR PÄDAGOG*INNEN

Ein Geschichten-Bauabenteuer, in dem Sie lernen, wie Charaktere und Struktur jede großartige Geschichte formen. Arbeiten Sie mit anderen zusammen und erstellen Sie Ihr eigenes Stück mit Ihren Lieblings-Charakteren.

Lehrplanbezug

Wir empfehlen Ihnen, den Workshop in Ihre Schulfächer wie Sprache und Kommunikation, Kunst und Kultur oder Medienerziehung zu integrieren. Er kann auch durch eigenständige Projekte, Seminare, Unterrichtsblöcke, Kurse und ähnliche Methoden eingearbeitet werden. Die Schüler*innen werden lernen:

  • wie man nicht nur konsumiert, sondern auch versteht, analysiert, kritisch betrachtet und Medien oder literarische Inhalte erstellt;
  • wie man eine Geschichte erfolgreich adaptiert;
  • die Struktur der Geschichte und die Beweggründe der Charaktere besser verstehen.

Über die Aktivität

Die Adaption von Geschichten begleitet uns unser Leben lang, sei es, dass Menschen uns ihre Erfahrungen erzählen oder wir unsere eigenen erleben, ebenso wie Geschichten aus Büchern und Filmen. Adaptation lehrt uns, die formalen Elemente guter Geschichten zu verstehen, die wir dann nachahmen können. In diesem Fall ist Wiederholung gut, denn das Erlernen der Kunst des Geschichtenerzählens hilft uns, unsere eigenen Erfahrungen oder Ideen zu strukturieren. Dieser Workshop ist auch eine großartige Möglichkeit, Gruppenarbeit zu lernen und zu üben. Wir spielen mit Variationen unserer Ideen und Vorschläge, während wir unser Projekt erstellen.

Wir haben ein kurzes Quiz zusammengestellt, damit Sie Ihr Filmwissen nach dem Workshop testen können – schauen Sie es sich an!

Was Teilnehmende erhalten

  • die Fähigkeit, die grundlegenden Elemente einer einfachen Filmerzählung zu erkennen;
  • mehr über Filmgeschichtenerzählen lernen;
  • Präsentationsfähigkeiten;
  • neue Erfahrung mit der Arbeit im Team.

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Was Pädagog*innen erhalten

  • eine Gelegenheit, die Notwendigkeit von Geschichten in unserem Leben hervorzuheben;
  • Entwicklung eines Vokabulars von Charakteren und Persönlichkeitstypen (Toolbox);
  • Fähigkeit im Leiten und Koordinieren von Gruppenarbeit.

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Ressourcen

Anforderungen an den Veranstaltungsort

  • ein kinderfreundlicher Raum mit ausreichend natürlichem Licht
  • ein Stuhl und Arbeitsplatz (Tisch) für alle Teilnehmenden
  • ein Tisch für einen Computer/Laptop und einen Drucker
  • ein Tisch für das Drehset
  • ein Flipchart oder eine Tafel
  • ein Platz für Verpflegung/Snacks (optional)

Technik

  • ein Projektor (TV, Monitor)
  • ein Computer/Laptop mit Internetverbindung
  • ein Drucker
  • ein Aufnahmelicht oder eine Tischlampe (2x)
  • ein Fotostativ mit Handyhalterung (optional)

Materialien

  • Schreibmaterialien (Stifte, Bleistifte, Papier)
  • Kunstbedarf: farbiges Papier (A4), weißes Papier (A4), Schere, Klebestifte, Holzspieße, Klebeband, Pappe (zwei leere Pappkartons), eine Rolle Vliespapier

Alle Bildungsmaterialien herunterladen

Schritt für Schritt

  1. Wenn Sie Ihre Teilnehmenden zum ersten Mal über den Workshop kontaktieren, bitten Sie sie, einen Lieblings-Helden/Charakter mitzubringen. Dies kann ein Buch, Comic, Spielzeug, Miniatur oder sogar Gedanken oder Ideen ohne physisches Objekt sein.
  2. Halten Sie alle Hilfsmittel griffbereit.
  3. Bestimmen Sie einen Bereich zum Filmen. Wenn möglich, bereiten Sie alles für die Dreharbeiten vor, indem Sie ein Stativ vor einem leeren Tisch aufstellen und Beleuchtung auf dem Tisch anbringen, damit Sie sofort mit den Dreharbeiten beginnen können, wenn nötig.
  4. Überprüfen Sie, ob der Drucker an den Computer angeschlossen ist.
  5. Bereiten Sie eine Tafel oder ein Flipchart und einen bestimmten Platz für kollektives Brainstorming vor.
  6. Sitzordnung: versuchen Sie, einen kohärenten, nicht-hierarchischen Sitzraum zu schaffen, vorzugsweise einen Kreis.
  1. Lernen Sie sich kennen. (TIPP: Ermutigen Sie alle, ein paar Worte über sich selbst zu sagen, beginnend mit Ihnen selbst. Sagen Sie Ihren Namen und warum Sie sich entschieden haben, den Workshop zu leiten. Fügen Sie eine Filmfrage hinzu, wie z. B. Lieblingsfilm, Serie, Charakter usw.) – 10 Min.
  2. Stellen Sie den Workshop vor. Sie können auch das gewünschte Ergebnis beschreiben. (TIPP: Ein visueller Überblick hilft Kindern, den Fortschritt der Arbeit zu verfolgen.) – 5 Min.
  3. (OPTIONAL) Beginnen Sie mit einer kurzen Präsentation der drei Phasen der Filmproduktion (Idee, Entwicklung, Film). Sie können den Leitfaden im Toolbox verwenden. (TIPP: Das Ziel ist es nicht, die Teilnehmenden mit Wissen zu überwältigen, sondern sie nur auf die Komplexität des Films als kreative Aktivität hinzuwiesen. Sie können die Grundkonzepte an die Tafel schreiben.)
  4. Eröffnen Sie das Thema Helden (jeglichen Geschlechts), erklären Sie ihre Bedeutung in (Film-)Geschichten und wie starke Charaktere das Publikum inspirieren können. Geben Sie gleichzeitig den Teilnehmenden Raum, ihre Held*innen zu wählen, und bieten Sie an, ihnen bei der Entscheidung zu helfen. – 10 Min.
  5. Aktivität: Die Kinder präsentieren ihre Lieblings-Held*innen. (TIPP: Listen Sie die präsentierten Held*innen an einem sichtbaren Ort auf, damit sowohl Sie als auch die Kinder einen Überblick darüber haben, womit sie später arbeiten werden.) – 10 Min. Ziel: Lassen Sie die Kinder ihre Held*innen beschreiben: ihr Aussehen, ihre Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Sie haben fünf Minuten zur Vorbereitung.
  6. Präsentieren Sie die Liste der Rollen den Teilnehmenden, mit denen Sie im Workshop arbeiten werden: – 15 Min.
  7. Aktivität: Teilnehmende ziehen Rollen, die sie automatisch Gruppen zuordnen. Jede Gruppe soll eine*n Protagonist*in (Held*in), Antagonist*in, Mentor*in und eine*n (oder mehrere) Verbündete*n und eine*n Hüter*in der Schätze haben. – 10 Min.
  8. Die Gruppen setzen sich an die Tische, wo sie nun als getrennte Teams arbeiten werden. – 5 Min.
  9. REGELN: – 20 Min.
    1. Jede Rolle hat ihren Zweck in der Geschichte, und jede*r ist für seinen*ihren Charakter verantwortlich.
    2. Bauen Sie die Geschichte bestehend aus 12 Teilen gemeinsam auf.
    3. Jeder der 12 Teile ist eine separate Szene.
    4. Um Ihnen bei der Erstellung der Szene zu helfen, gibt es für jeden Teil Beschreibungen und Anleitungen.
    5. Für die grundlegende Geschichtenkonstruktion folgen Sie dieser Regel: die*der Protagonist*in möchte etwas erreichen, und die*der Antagonist*in steht ihm*ihr im Weg.
  10. Gemeinsames Erstellen von Geschichten anhand der folgenden Schritte: – 60 Min.
    a) Anfang. Einführung der*des Protagonist*in in seiner*ihrer gewohnten Umgebung
    Szenenbeschreibung: Die Geschichte führt eine neue Welt voller Gefahren und Herausforderungen ein. Das Publikum lernt sowohl die Welt als auch die*den Protagonist*in kennen.
    Anweisungen: Die Gruppe antwortet: Wie sieht die Welt aus? Konzentrieren Sie sich auf wichtige Details wie die Zeitperiode (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, alternative Welt), die Geografie (Natur, Stadt, Berge, Meer) und spezifische Wetterbedingungen (Sommer, Winter, Regen, Polarnacht usw.).
    Die*Der Verbündete und die*der Protagonist*in antworten: Was verbindet sie? Warum sind sie sich nahe?
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Verbündete*r
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    b) Ruf zum Abenteuer.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Protagonist*in entdeckt ein Problem, eine Gelegenheit oder eine Verantwortung. Ein einleitendes Ereignis tritt auf. Es könnte eine unangenehme Begegnung mit der*dem Hüter*in des Schatzes geben, die die Spannung erhöht.
    Anweisungen: Die*Der Protagonist*in antwortet: Was fehlt in der Welt? Warum müssen wir handeln? Die Gruppe definiert die Herausforderungen: Was wird passieren, wenn die*der Protagonist*in scheitert? Das Risiko könnte ein Objekt, eine Person oder sogar das Leben selbst betreffen.
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Hüter*in des Schatzes
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    c) Verweigerung des Rufs.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Protagonist*in zögert, wägt Optionen ab, fürchtet das Unbekannte und weigert sich zu gehen.
    Anweisungen: Die*Der Protagonist*in antwortet: Was mich davon ab, mein Ziel zu erreichen? Was möchte ich nicht zurücklassen?
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Verbündete*r
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    d) Treffen mit der*dem Mentor*in.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Mentor*in bietet Führung und manchmal eine magische Waffe. Die*Der Mentor*in kann die*den Protagonist*in bis zu einer Konfrontation mit einem Feind begleiten oder sich für eine Zeit zurückziehen.
    Anweisungen: Die*Der Mentor*in antwortet: Wo leben ich und was machen ich in der Welt? Die*Der Protagonist*in und Mentor*in antworten: Was zeigt oder lehrt die*der Mentor*in der*dem Protagonist*in?
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Mentor*in, Protagonist*in
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    e) Überschreiten der Schwelle.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Protagonist*in überschreitet die Schwelle in die fremde Welt und das Abenteuer beginnt. Es gibt kein Zurück.
    Anweisungen: Die Gruppe antwortet: Wie sieht die neue Welt aus? Die*Der Protagonist*in und die*der Verbündete antworten: Wie machen sie sich auf die Reise? (zu Fuß, mit dem Auto, zu Pferd usw.).
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Verbündete*r
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    f) Herausforderungen, Verbündete und Feind*innen.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Held*in ist gezwungen, Allianzen zu bilden und Feind*innen in der neuen Welt zu konfrontieren. Sie überwinden Hindernisse, lernen und verbessern ihre Fähigkeiten.
    Anweisungen: Die*Der Hüter*in des Schatzes antwortet: Welchen zwei Hindernissen steht die*der Held*in gegenüber? Die*Der Protagonist*in antwortet, wie sie diese Herausforderungen angehen, mit möglicher Hilfe von der*dem Verbündeten und der*dem Mentor*in.
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Hüter*in des Schatzes, Verbündete*r, Mentor*in
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    g) Die innerste Höhle.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Protagonist*in erreicht endlich das Ziel seiner*ihrer Reise – den gefährlichsten Ort, wo der Schatz versteckt ist.
    Anweisungen: Die*Der Antagonist*in antwortet: Wie sieht der geheime Ort aus? Warum hasse ich die*den Held*in? Die*Der Protagonist*in betritt den Ort mit Vorsicht, aber ohne Furcht.
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Antagonist*in, Hüter*in des Schatzes, Protagonist*in, Verbündete*r
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    h) Die ultimative Prüfung.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Protagonist*in steht am Rande des Zusammenbruchs und sieht dem Tod ins Auge. Das Publikum erlebt die Spannung zusammen mit der*dem Protagonist*in, die*der seiner*ihrer Sterblichkeit gegenüberstehen muss. Nahe dem Abgrund der Niederlage leistet die*der Protagonist*in Widerstand.
    Anweisungen: Die*Der Antagonist*in und Hüter*in des Schatzes antworten: Was ist die härteste Prüfung, die die*der Held*in durchläuft? Die*Der Verbündete oder die*der Mentor*in könnte sich für die*den Held*in opfern. Die*Der Protagonist*in muss etwas Wertvolles anbieten, um erfolgreich zu sein. Die Gruppe (außer der*dem Protagonist*in) entscheidet, ob ihr Opfer ausreicht. Falls nicht, muss die*der Protagonist*in etwas noch Wertvolleres anbieten.
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Alle
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    i) Das Schmieden des Schwerts, Vergeltung.
    Szenenbeschreibung: Nachdem er*sie „wiedergeboren wurde“ wehrt die*der Protagonist*in den Feind ab und sichert den Schatz.
    Anweisungen: Die*Der Protagonist*in beantwortet folgendes: Wie besiege ich die*den Antagonist*in? Wer verschwindet im Chaos der Schlacht?
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Antagonist*in
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    j) Die Rückreise.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Held*in flieht vor rachsüchtigen Feind*innen, nachdem sie*er den Schatz gestohlen hat.
    Anweisungen: Die*Der Protagonist*in entkommt und lässt vergangene Gefahren hinter sich.
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Verbündete*r (optional), Mentor*in (optional)
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    k) Auferstehung.
    Szenenbeschreibung: Die finale Konfrontation mit dem Bösen. Die*Der Protagonist*in findet am Rande der Niederlage Kraft und überwindet entscheidend die*den Antagonist*in.
    Anweisungen: Die*Der Antagonist*in hat überlebt! Alle erklären, wie sie es geschafft haben. Die*Der Mentor*in, die*der Verbündete und die*der Hüter*in des Schatzes wählen den Ort der finalen Schlacht. Die*Der Protagonist*in muss letztendlich die*den Antagonist*in besiegen.
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Antagonist*in, alle (optional)
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    l) Die Rückkehr nach Hause.
    Szenenbeschreibung: Die*Der Protagonist*in kehrt mit dem Schatz nach Hause zurück und verändert die Welt, die sie*er ursprünglich verlassen hatte. Manchmal ist schon das Wissen, dass die magische Welt existiert, eine Belohnung für sich.
    Anweisungen: Die*Der Protagonist*in beschreibt seine*ihre Rückkehr. Wer kehrt mit mir zurück? Wer erwartet uns? Was ist jetzt anders im Vergleich zum Anfang? (Es kann eine sichtbare oder eine subtile Veränderung sein.)
    Empfohlene Charaktere in der Szene: Protagonist*in, Verbündete*r (optional), Mentor*in (optional)
    Aktivität: Schreiben Sie die Szene!
    (TIPP: Geschichtenerstellung ist ein kollaborativer Prozess, entweder als eine große Gruppe oder in kleinere Teams aufgeteilt.)
  11. Vorbereitung für das finale Stück. Verwenden Sie das Internet, um Bilder von Held*innen zu finden, drucken Sie sie dann aus, damit Kinder mit ihnen arbeiten können. Gestalten Sie ein kleines Stab-Puppentheater. (TIPP: In dieser Phase werden sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Theaterkulisse vorbereitet, die aus einem Hintergrund und einigen Requisiten besteht. Stellen Sie sicher, dass aufeinanderfolgende Szenen voneinander unterscheidbar sind. Wechseln Sie zwischen Innen- und Außenkulissen oder zwischen natürlichen Landschaften und städtischen Umgebungen. Je einfacher, desto besser.) – 60 Min.
  12. Probe. In dieser Phase ist es wichtig, dass Kinder sich gut mit der Geschichte vertraut machen. Lesen Sie sie zuerst gemeinsam laut vor. Pausieren Sie bei jeder Szene und weisen Sie darauf hin, welche Charaktere darin sind und welche nicht. Wiederholen Sie diesen Prozess so lange wie nötig. Konzentrieren Sie sich auf das gesprochene Wort, dann auf die Bewegung der Charaktere. Die Kinder sollten wissen, wann eine Szene endet und eine andere beginnt. (TIPP: Das ist sehr ähnlich wie bei einer Theaterprobe: Lassen Sie sich davon inspirieren.) – 45 Min.
  13. Drehen der finalen Aufführung. – 45 Min.
  1. Danken Sie allen für ihre Teilnahme und ihr Engagement. Wiederholen Sie Schlüsselpunkte und Regeln. – 10 Min.
  2. Bewerten Sie den Workshop. Fragen Sie die Teilnehmenden, was ihnen gefallen hat und was nicht, bitten Sie um Tipps, wie man es besser machen kann. – 20 Min.

Filme zum Anschauen

Regie:

Federico Fellini

Land:

Italy/France

Jahr:

1963

Länge:

138'

Umělec (The Artist)

Regie:

Michel Hazanavicius

Land:

France/Belgium/USA

Jahr:

2011

Länge:

96'

Hugo

Regie:

Martin Scorsese

Land:

USA

Jahr:

2011

Länge:

121'

Für alle zugänglich machen

Denken Sie an alle möglichen Teilnehmenden und gestalten Sie den Workshop so, dass er für alle zugänglich ist, um ihnen ein erfüllendes Erlebnis zu bieten. Hier sind einige Tipps, um Barrieren zwischen Kindern sowie zwischen ihnen und der Lehrkraft abzubauen.
Finden Sie im Voraus etwas über besondere Bedürfnisse heraus (über Anmeldeformular oder kontaktieren Sie die Teilnehmenden). Falls Sie benachteiligte Teilnehmende erwarten, können Sie lokale Nichtregierungsorganisationen bitten, die sich auf ihre Umstände spezialisiert haben, und sie bitten, eine*n Inklusionsassistent*in bereitzustellen (so viele wie benötigt werden). Die*Der Assistent*in würde am Workshop teilnehmen und den Kindern helfen, Aktivitäten zu bewältigen, die sie sonst möglicherweise nicht machen könnten.
Allgemeine Inklusivitätstipps:

  • Gruppenarbeit: dies hilft, Teamwork-Fähigkeiten zu erlangen, mit Fokus auf Zusammenarbeit, Beziehungen und Selbstwahrnehmung. Sie können Gruppenarbeit, Frontalunterricht, projektbasiertes Lernen und Selbststudium miteinander kombinieren.
  • Wahlmöglichkeit: wir lehren Selbstkompetenz, Entscheidungsfindung und Verantwortung, innere Motivation und Teilnahme.
  • Alle Sinne im Bildungsprozess verwenden: es geht nicht nur ums Zuhören: schließen Sie Aktivitäten ein, die Teilnehmenden ermöglichen, das Material durch Berührung, Geschmack, Geruch und Beobachtung zu lernen.
  • Reflexion: der Workshop wäre nicht vollständig ohne eine Reflexion am Ende der Sitzung. Laden Sie alle ein, zu teilen, was sie beobachtet und erlebt haben. Analysieren Sie die Sitzung und die Erfahrungen der Teilnehmenden, lassen Sie sich Feedback geben und diskutieren Sie Erkenntnisse, interessante Punkte und Gelerntes. Dies ist der wichtigste Teil der Lektion; stellen Sie sicher, dass Sie genug Zeit dafür einplanen.
  • Sinnhaftigkeit und Verbindung zum echten Leben: verbringen Sie Zeit damit, reale Lebenssituationen zu diskutieren, in denen sie das Gelernte anwenden könnten, und warum es wichtig ist.
  • Wissensabruf: konzentrieren Sie sich auf Schlüsselwissen, klären Sie, was Kinder lernen müssen, überprüfen Sie, was sie bereits wissen.
  • Teilnahme: ermutigen Sie die Teilnehmenden, verschiedene Rollen und Aufgaben während des Workshops zu übernehmen. Unterstützen Sie die aktive Teilnahme im Rahmen der individuellen Möglichkeiten (Informationssuchende*r, Präsentator*in, Zeitnehmer*in, Helfer*in, Künstler*in).
  • Differenzierung und Individualisierung des Lernens: die Teilnehmenden müssen nicht alle dieselben Ziele erreichen oder alle Aufgaben auf dieselbe Weise oder Zeit machen – 3M/Gestufte Aufgaben.

Gedanken und Erfahrung

Was wir geschaffen haben

FÜR ORGANISATIONEN

Was Organisationen erhalten

  • možnost oslovit širší a mladé publikum;
  • možnost navázat kontakt s lidmi, kteří tvoří vlastní literární či dramatická díla;
  • krátká videa pro propagaci.

Teamanforderungen

  • Der Workshop erfordert eine Lehrkraft mit Grundkenntnissen in Filmpädagogik und dramatischer Erzählkonstruktion.
  • Für Gruppen mit 10 oder mehr Teilnehmenden ist es sinnvoll, zusätzlich Assistent*innen* bereitzustellen, die die Tutor*innen während des Workshops beaufsichtigen und unterstützen.
  • Wir empfehlen technische Unterstützung – eine Person, um den Computer und Drucker zu bedienen und Teilnehmenden beim Videodreh zu helfen.
  • Falls die Teilnehmenden am Workshop Kinder mit besonderen Bedürfnissen (aus benachteiligten Gruppen) einschließen, ist es ratsam, eine*n Inklusionsassistent*in/Betreuer*in einzuladen, der*die sich vollständig der Gruppe widmet und sicherstellt, dass alle Kinder eine möglichst gleichberechtigte und vollständige Workshop-Erfahrung haben.
  • Eine Person zur Produktionshilfe.

Finanzierungstipps

Berücksichtigen Sie die folgenden Ausgaben vor der Durchführung des Workshops:

  • Vergütung der Lehrkräfte
  • technische Unterstützung
  • Vergütung der Inklusionsassistent*innen (falls relevant)
  • Mietkosten des Veranstaltungsorts
  • Ausrüstung
  • Verpflegung (optional)
  • Filmvorführungsgebühr

Der Workshop verbindet Theater und Film. Wenn Sie eine Organisation sind, können Sie Mittel oder Zuschüsse für beides nutzen. Oder, falls es ein Filmfestival oder eine Präsentation in der Nähe gibt, könnte es eine gute Idee sein, sie zur Mitorganisation des Workshops einzuladen. Neben einer besseren Werbung kann eine solche Zusammenarbeit auch bei der technischen Unterstützung helfen oder einen Teil der Kosten decken.

Werbetipps

  • alle verfügbaren Kanäle nutzen (Website des Workshop-Organisators, soziale Medien, Newsletter oder E-Mail-Einladungen)
  • ein Anmeldeformular erstellen
  • den Workshop rechtzeitig im Voraus bewerben, um Menschen organisch zu erreichen
  • bezahlte Werbung in sozialen Medien in Betracht ziehen (je nach Budget)
  • in der Beschreibung klar sein, worum es im Workshop geht, wann und wo er stattfindet und für wen er ist
  • eine Videoeinladung von der Lehrkraft oder einem Organisationsmitglied zwei oder drei Tage vor dem Termin veröffentlichen
  • Flyer, Plakate, Radio- und Zeitungsanzeigen (auch online)

Ihr Publikum finden

Wenn Ihr Workshop für jüngere Teilnehmende ist, können Sie ihn bewerben, indem Sie Lehrer*innen, Schulleiter*innen oder Eltern kontaktieren. Bei jugendlichen Schülern ist es am besten, sich an ihre*n Klassen- oder Fachlehrer*in zu wenden, da sie direkten Einfluss auf die Schüler*innen haben. Der Workshop kann auch für Schüler*innen von Theater- oder Dramavereinen interessant sein. Direkte E-Mails sind auch eine Option. Zum Beispiel können Sie Vereine bitten, Ihre Anzeige in ihren regelmäßigen Newsletter an ihre Abonnent*innen aufzunehmen.