Lehrplanbezug
We suggest you incorporate the workshop in your school subjects such as Language and Communication, Arts and Culture or Media Education. It can also be worked in through standalone projects, seminars, teaching blocks, courses, and similar methods. The students will learn:
- how not to consume but rather understand, analyse, critically approach and create media or literary content;
- how to successfully adapt a story;
- to better understand story structure and character motivations.
Über die Aktivität
Viele Lehrer*innen, die Film und audiovisuelle Künste schätzen und ihr Potenzial im Klassenzimmer nutzen möchten, wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Sie gehen oft davon aus, dass kompetentes Arbeiten mit Filmen eine Spezialausbildung erfordert oder dass sie Kunstfächer unterrichten müssen. Aber wie Sie sehen werden, könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Schon grundlegende Filmtheorie und -praxis können Lehrer*innen befähigen, ihren Schüler*innen zu helfen, audiovisuelle Werke zu entdecken, zu schaffen und mit ihnen zu experimentieren.
Dieses zweijährige Programm ist für Kultur- und Bildungsorganisationen, Schulleiter*innen und Lehrer*innen konzipiert, die Unterstützung suchen. Es bietet regelmäßige theoretische und praktische Sitzungen, Diskussionen und Workshops mit professionellen Filmemacher*innen. Das Ziel ist es, die Teilnehmenden mit Methoden zur Analyse und zum Verständnis audiovisueller Werke auszustatten, wobei besonders darauf fokussiert wird, wie Film und audiovisuelle Inhalte im Klassenzimmer genutzt werden können. Damit können kritisches Denken, Kreativität und ästhetische Sensibilität gefördert, verschiedene Themen diskutiert und audiovisuelle Kompetenz sowie technische Fertigkeiten entwickelt werden.
Was Teilnehmende erhalten
- theoretische und praktische Einführung ins Filmemachen;
- Einführung in verschiedene audiovisuelle Genres;
- kritische Einsicht in audiovisuelle Werke in ihrem historischen und sozialen Kontext;
- lernen, audiovisuelle Inhalte im Klassenzimmer zu verwenden;
- lernen, filmpädagogische Diskussionen über audiovisuelle Werke zu leiten;
- Networking-Möglichkeiten mit anderen Pädagog*innen;
- Inspiration zur Erweiterung der Unterrichtspraxis mit progressiven Methoden.
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Was Pädagog*innen erhalten
- an opportunity to highlight the need for stories in our lives;
- developing a vocabulary of characters and personality types (Toolbox);
- skill in leading and coordinating group work.
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Ressourcen
Anforderungen an den Veranstaltungsort
- ein Kino
- ein Workshop-Raum
Technik
- Filmleinwand
- Filmprojektor
- Audioausrüstung, Mikrofone
- Laptops
- Handys
- DaVinci Resolve-Schnittsoftware (kostenlos)
- CupCut Schnitt-App (kostenlos)
Materialien
- Stift und Papier
Schritt für Schritt
Vorbereitung
(40 Std.)
(40 Std.)
Denken Sie über Ihre Filmakademie nach. Welche Themen möchten Sie erkunden? Wie lange sollte sie laufen? Termine für einzelne Diskussionen/Workshops festlegen, die den Zeitplänen der Lehrer*innen entsprechen. Mindestens zwei Monate vor dem Starttermin mit der Vorbereitung beginnen und fortlaufend vorausplanen.
- Empfohlene Zykluslänge: 2 Jahre
- Empfohlene Anzahl von Workshops: 8
- Empfohlene Workshop-Dauer: 3–4 Stunden
- Empfohlene Workshop-Zeiten: Wochentagabende, 18–22 Uhr
- In der Bewerbung die Präferenzen und Erfahrungsniveaus der Teilnehmenden bewerten. Passen Sie das Programm an ihre Bedürfnisse an.
- Das Programm umfasst sowohl Theorie als auch Praxis.
- Es ist wichtig für Lehrer*innen, praktische Filmemachen-Erfahrung zu sammeln und zu lernen, wie sie ihr Wissen und ihre Fertigkeiten ins Klassenzimmer übertragen.
- Denken Sie daran, Pausen einzuplanen und Erfrischungen zu organisieren.
- Einen*e Gastgeber*in organisieren – oder selbst Gastgeber*in sein!
Lehrkräfte
- Professionelle Filmemacher*innen, Filmtheoretiker*innen oder Lehrer*innen mit Erfahrung in Film-/audiovisueller Bildung einladen.
- Das Format von Diskussionen und Workshops mit jeder*r Dozent*in arrangieren.
- Dozent*innen entwickeln ihre eigenen Diskussions-/Workshop-Inhalte und -Strukturen.
- Die finale Struktur mit den Teilnehmenden besprechen und Details anpassen.
Theorie
- 3 Diskussionen mit renommierten Filmemacher*innen organisieren.
- Einzelne Diskussionen sollten sich auf audiovisuelle Genres konzentrieren, die für Lehrer*innen und Schüler*innen relevant sind, wie Spielfilme, Dokumentarfilme, Online- und YouTube-Content-Erstellung.
- Erklären, wie diese neuen Fertigkeiten in Klassenzimmer-Settings übertragen werden.
- Dozent*innen sollten bekannte und anerkannte Filmemacher*innen sein, die teilnehmende Lehrer*innen inspirieren und motivieren werden.
Praxis
- 5 praktische Filmemachen-Workshops organisieren.
- Fokus auf Grundbereiche – Drehbuchschreiben, Schnitt, Animation, Ton, Filmanalyse.
- Wenn Sie Filme/Videos drehen, stellen Sie sicher, dass Sie eine ausreichende Anzahl von Darsteller*innen organisieren – Teilnehmende, freiwillige Kolleg*innen, etc.
- Erfahrene Filmemacher*innen, Filmtheoretiker*innen oder audiovisuelle Bildungslehrer*innen einladen, um die Sitzungen zu leiten.
Durchführung
(30 Std. über 2 Jahre)
(30 Std. über 2 Jahre)
- Inspiration aus unserem Programm ziehen (siehe unten).
- Alle Veranstaltungen sollten durch gegenseitige Diskussion zwischen Teilnehmenden und Dozent*innen organisiert werden.
Theorie (12 Std.)
Diskussionsstruktur
1. Einführung (Gastgeber*in + Dozent*in)
- die Teilnehmenden begrüßen
- Überblick über das Filmakademie-Programm und den Zeitplan
- Dozent*innen-Vorstellung
- Überblick über das Diskussionsformat
2. Hauptprogramm (Dozent*in)
3. Abschluss (Gastgeber*in + Dozent*in)
- dem*r Dozent*in und den Teilnehmenden danken
- Termine und Thema für die nächste Sitzung ankündigen
4. Vorführung des Films des*r Dozent*in (Gastgeber*in + Dozent*in)
- Einführung in den Film des*r Dozent*in
- Wenn der*die Dozent*in für die Vorführung bleibt, kann er*sie den Film anschließend mit dem Publikum diskutieren
- Verabschiedungen
Diskussion 1: Dokumentarfilmemachen (4 Std.)
Der*Die Dozent*in: ein*e Filmemacher*in, Drehbuchautor*in oder audiovisuelle Bildungslehrer*in
- Perspektiven als Filmemacherin und audiovisuelle Bildungslehrerin;
- das Dokumentarfilm-Genre und sein Potenzial im Klassenzimmer;
- Filmsprache, ästhetische und ethische Prinzipien im Dokumentarfilm – Filmausschnitte;
- Möglichkeiten zur Erstellung kurzer Dokumentarfilme mit Schüler*innen – Beispiele aus der eigenen Unterrichtspraxis des*r Dozent*in;
- verfügbare Online-Quellen für Dokumentarfilmemachen – Musik- und Tonbibliotheken, etc.;
- technische und finanzielle Überlegungen für Klassenzimmer-Dokumentarfilmemachen;
- Hintergrund und Analyse des Films des*r Dozent*in – Gefangen im Netz;
- Diskussion.
Diskussion 2: Online-Video-Inhalte und Medienmanipulation (4 Std.)
Der*Die Dozent*in: ein*e YouTuber*in, Dokumentarfilmer*in, Regisseur*in, Journalist*in
- Perspektiven als professionelle*r YouTuber*in und audiovisuelle*r Content-Creator*in;
- das audiovisuelle Video-Genre, Bildung und Berichterstattung;
- allgemeine verglichen mit bildungsbezogenen YouTube-Videos und Berichte;
- audiovisuelle und Medienmanipulation in praktischen Beispielen und Video-Ausschnitten erkennen;
- etablierte Bildungs-Content-Creator*innen und ihr Potenzial in der Unterrichtspraxis;
- Hintergrund und Analyse der Arbeit des*r Dozent*in;
- Diskussion.
Diskussion 3: Spielfilm (4 Std.)
Der*Die Dozent*in: Regisseur*in, Drehbuchautor*in, Drehbuchredakteur*in
- Perspektiven als Spielfilmemacher*in und Drehbuchautor*in;
- Spielfilm-Genre, Fokus auf historische Themen und ihr Klassenzimmer-Potenzial;
- Filmsprache, ästhetische und ethische Prinzipien – Filmausschnitte;
- Beispiele für manipulative Behandlung von Geschichte und historischen Figuren in Spielfilmen;
- Diskussion ethischer Prinzipien und Filmemacher*innen-Verantwortlichkeiten in verschiedenen Filmgenres, mit Schwerpunkt auf historischen Spielfilmen;
- Grundlagen kritischer Filmdiskussion;
- kurzer Hintergrund und Analyse des Spielfilms des*r Dozent*in – Lost in Munich;
- Diskussion.
Praxis (18 Std.)
Workshop-Struktur
- Einführung (Gastgeber*in + Dozent*in)
- Workshop (Dozent*in)
- Abschluss (Gastgeber*in + Dozent*in)
- Vorführung fertiggestellter Arbeiten der Teilnehmenden und Diskussion (Gastgeber*in + Dozent*in)
Workshop 1: Filmemachen – Dokumentarfilm-Genres (6 Std.)
Der*Die Dozent*in: Ein*e Dokumentarfilmer*in – kann derselbe wie der*die Dozent*in von Diskussion 1 sein
Voraussetzung: vorherige Einführung in die CupCut Mobile-Schnitt-App
Inhalte:
- Theoretische Einführung in Dokumentarfilm-Genres.
- Erstellung eines kurzen Dokumentarfilms mit dem Smartphone.
- Schüler*innen bei audiovisuellen Projekten unterstützen.
Zeitplan:
- Einführung in Dokumentar-Genres – Porträt, Reportage, experimentelle Formen, etc.
- Dokumentar-Drehbuchschreiben
- Teilnehmende in Gruppen aufteilen und zufällige Dokumentar-Genres zuweisen
- Mittagspause
- Kurze Dokumentarfilme mit Smartphones erstellen
- Kaffeepause
- Videos mit CupCut Mobile-App bearbeiten und Filmtitel, Filmplakate, Filmmusik erstellen.
- Kaffeepause; bearbeitete Filme exportieren
- Vorführung fertiggestellter Filme, Dozent*innen-Feedback und Diskussion.
Workshop 2: Schnitt als Storytelling-Werkzeug
Der*Die Dozent*in: ein*e Filmeditor*in
- grundlegende Schnitttechniken in DaVinci Resolve Software;
- Musikvideos mit vom*von der Dozent*in bereitgestellten Filmmaterialien erstellen (Gruppenarbeit);
- effektive Arbeit mit Filmmaterialien, Rhythmus und Tempo-Schnitt zur Erstellung flüssigen und wirkungsvollen Storytellings;
- Auswirkung kleinerer Schnitt-Änderungen auf die visuelle und emotionale Wirkung des Videos und die Gesamtbotschaft;
- Vorführung fertiggestellter Musikvideos, Dozent*innen-Feedback und Diskussion.
Workshop 3: Filmanalyse und Filmsprache: Wie man mit Film im Klassenzimmer arbeitet
Der*Die Dozent*in: ein*e Filmemacher*in, Filmtheoretiker*in/Kritiker*in, audiovisuelle*r Lehrer*in
- Schlüsselaspekte der Filmanalyse, einschließlich Fachbegriffe, Filmsprache, Filmästhetik und Verbindungen zu anderen Kunstformen;
- spezifische Methoden für kreative und interaktive Klassenzimmer-Filmarbeit, die Diskussion, kritische Analyse und grundlegende Filminterpretation fördern;
- praktische Analyse eines kurzen audiovisuellen Werks, das auf die Unterrichtspraxis übertragbar ist. Die Analyse wird das Verständnis der audiovisuellen Sprache und die Reflexion über Inhalte zusammen mit kulturellen und sozialen Aspekten eines gegebenen Films verbessern (Gruppenarbeit).
Workshop 4: Bewegung auf der Leinwand: Eine Einführung in die Animation
Der*Die Dozent*in: Animations-/Videofilmer*in, auf Animation spezialisierte*r audiovisuelle*r Bildungslehrer*in
- verschiedene Animationsarten und Grundprinzipien der Stop-Motion-Animation;
- Verwendung einfacher Werkzeuge und Animationstechniken, die leicht in verschiedene Fächer integriert werden können;
- Animationssoftware;
- Vorbereitung von Animations-Arbeitsplatz und -Materialien;
- Erstellung eines kurzen Animationsvideos (Gruppenarbeit);
- Vorführung fertiggestellter Videos, Dozent*innen-Feedback und Diskussion.
Workshop 5: Film im Klassenzimmer: Internationale Inspiration für die Unterrichtspraxis
Der*Die Dozent*in: Ein*e erfahrene*r internationale*r Lehrer*in von audiovisuellen Inhalten
- Ideenaustausch mit einem*r erfahrenen internationalen audiovisuellen Pädagog*in;
- Beispiele guter internationaler Praxis;
- Methoden zur Verwendung von Film im Klassenzimmer und praktische Übung mit Unterrichtstechniken (Gruppenarbeit).
Inspiration:
- Es gibt inspirierende Geschichten von Lehrer*innen aus Deutschland und den Niederlanden, die Profis in der audiovisuellen Bildung geworden sind. Siehe Toolbox.
Evaluation
(optional) – 1 Std.
(optional) – 1 Std.
- Mündliches Feedback: Diskussionen mit Teilnehmenden nach dem theoretischen und praktischen Teil der Filmakademie (2 × 30 Min.)
- Schriftliches Feedback: Online-Fragebögen versenden, sie auswerten (2 Std.)
Filme zum Anschauen
Gefangen im Netz
Barbora Chalupová, Vít Klusák
Tschechien
2020
100'
Für alle zugänglich machen
Gleiche Bedingungen für alle Filmakademie-Teilnehmenden schaffen und sicherstellen, dass niemand benachteiligt wird.
- Die Identität und Vielfalt jedes*r Teilnehmenden respektieren.
- Sich auf die Fähigkeiten und das Potenzial der Teilnehmenden konzentrieren anstatt auf ihre Einschränkungen.
- Positive und ermutigende Sprache verwenden, um Selbstvertrauen und Engagement zu fördern.
- Für Teilnehmende mit Hörbeeinträchtigungen: Filme mit speziellen Untertiteln und klar beschrifteten Räumen vorbereiten, Diskussionen in Gebärdensprache übersetzen und den Raum mit einem Induktionsschleifensystem ausstatten.
- Für Teilnehmende mit Sehbeeinträchtigungen: Audiobeschreibungen von Filmen bereitstellen, zu Tagesbeginn Ihr Aussehen und was Sie tragen beschreiben, verbale Erklärungen für visuelle Elemente während des Tages anbieten und taktile Hilfsmittel verwenden, um verschiedene Konzepte effektiv zu vermitteln.
- Barrierefreien Zugang zum Veranstaltungsort gewährleisten und alle Aktivitäten so inklusiv wie möglich gestalten. Wenn der Raum nicht rollstuhlgerecht ist, erwägen Sie, eine tragbare Rampe zu mieten und sie über Treppen zu installieren.
Gedanken und Erfahrung
FÜR ORGANISATIONEN
Was Organisationen erhalten
- audiovisuelle Unterrichtsprogramme einführen und/oder erweitern;
- Zusammenarbeiten mit Gymnasium- und Oberschullehrer*innen;
- neue Kontakte unter Filmindustrie-Profis;
- audiovisuelle Kompetenz unter Lehrer*innen und Schüler*innen.
Teamanforderungen
- Koordinator*in
- Produktionsmanager*in
- Bildungsberater*in für audiovisuelle Inhalte
- Dozent*innen
Finanzierungstipps
- interne Ressourcen
- Zuschüsse und Subventionen, z. B. tschechisches Kulturministerium, lokale Gemeinden, EU-Programme, Stiftungen und Non-Profit-Organisationen
- Sponsoren und Unternehmenspartnerschaften
- Crowdfunding-Kampagnen
Werbetipps
- Direktes Outreach: E-Mail, Newsletter
Wenn Sie Lehrer*innen und Schulleiter*innen kontaktieren, betonen Sie den Wert des Programms für die Schulbildung – direkter Kontakt mit Lehrer*innen und Schulleiter*innen ist entscheidend. Informationen über das Programm und Bewerbungsdetails teilen. - Soziale Medien: Facebook, Instagram, TikTok
Die Filmakademie als Ganzes sowie einzelne Diskussionen und Workshops bewerben.
In der Online-PR auffällige Bildinhalte verwenden, kurze Videos auf Instagram und TikTok, die sich auf die kreativen Aktivitäten des Projekts konzentrieren.
Facebook nutzen, um Programmdetails zu bewerben und das Bewerbungsformular zu teilen - Werbematerialien: Informationen darüber, wie audiovisuelle Bildung das Unterrichten verbessert
- Zusammenarbeiten: Schulen, Bürgerzentren, Filmfestivals und Interessensgruppen (z. B. Lehrer*innen-Verbände, etc.).
Ihr Publikum finden
- Lehrer*innen und Schulleiter*innen von Gymnasien und Oberschulen kontaktieren.
- Fokus auf Lehrer*innen mit Spezialisierung auf Kunst und Geisteswissenschaften, aber die Informationen auch mit anderen Lehrer*innen teilen.
- Um lokale Lehrer*innen effektiv zu erfassen, nach Schulbezirken oder Stadtvierteln vorgehen.
- Um Vielfalt und reichen Ideenaustausch zu gewährleisten, Teilnehmende aus verschiedenen Regionen kontaktieren.








